Bei einem stillen Reflux, der auch laryngopharyngealer Reflux genannt wird, steigt die Magensäure in Form feinster Tröpfchen bis zum Rachen auf. Die im Magensaft enthaltene Salzsäure reizt dann den Kehlkopf, die Stimmbänder und die Atemwege. Viele Betroffene bemerken die Beschwerden oft schon direkt morgens nach dem Aufstehen, da die Magensäure bei stillem Reflux vorwiegend im Liegen aufsteigt.

Unter einem stillen Reflux versteht man einen Reflux ohne das säureassoziierte Symptom Sodbrennen. Beim klassischen Reflux kommt es durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre häufig zu Sodbrennen, insbesondere nach üppigen Mahlzeiten, nach Alkoholgenuss oder abends im Bett.

An welchen Symptomen leiden Betroffene eines sogenannten „stillen“ Reflux?

Die Symptome eines stillen Reflux sind zahlreich. Typischerweise gehören dazu beispielsweise chronischer Husten, eine Entzündung im Rachen, Heiserkeit, ein Kloßgefühl im Hals, Räusperzwang, Asthma und Atemprobleme, wiederkehrende Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, eine vermehrte Schleimbildung im Rachen oder eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung. 

 

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Was ist der Unterschied zwischen Reflux und stillem Reflux? Erkennen und richtig behandeln - Die Sonderseite mit Dr. Son im Interview - WolfartKlinik